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18.11.2012
'Ich hau dir vor die Fresse' - Langjährig beschäftigter städtischer Mitarbeiter bedroht seinen Vorgesetzten
Die gegen diese Kündigung vom klagenden Mitarbeiter erhobene Kündigungsschutzklage hat das Arbeitsgericht Mönchengladbach abgewiesen.
Der Kläger war seit 1987 als Arbeiter im Bereich Straßenmanagement bei der Stadt Mönchengladbach beschäftigt.Im Zuge der Durchführung von Bodenbelagsarbeiten am Stationsweg äußerte sich der klagenden Arbeitnehmer seinem unmittelbaren Vorgesetzten gegenüber im Beisein eines weiteren Mitarbeiters mit den Worten: „Ich hau dir vor die Fresse, ich nehme es in Kauf, nach einer Schlägerei gekündigt zu werden, der kriegt von mir eine Schönheitsoperation, wenn ich dann die Kündigung kriege, ist mir das egal.“
Wegen dieses Vorfalles kündigte die Stadt Mönchengladbach das Arbeitsverhältnis mit dem Kläger am 06.06.2012 fristlos.

Die gegen diese Kündigung vom Kläger erhobene Kündigungsschutzklage hat das Arbeitsgericht Mönchengladbach abgewiesen. Das Arbeitsgericht hält die fristlose Kündigung für rechtswirksam, da der klagende Arbeitnehmer seinen Vorgesetzten in strafrechtlich relevanter Art und Weise bedroht hat, wegen der Bedrohung seines damaligen Vorgesetzten ungefähr ein Jahr zuvor bereits abgemahnt worden war und nach Durchführung einer Beweisaufnahme entgegen der dahingehenden Behauptung des klagenden Arbeitnehmers nicht zur Überzeugung der Richter festgestellt werden konnte, dass er zuvor von seinem Vorgesetzten massiv provoziert worden war.
Aktenzeichen: 6 Ca 1749/12
Quelle: Arbeitsgericht Mönchengladbach - PM vom 07.11.2012
Quelldatum: 07.11.2012
Quelllink: http://www.arbg-moenchengladbach.nrw.de/

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