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28.04.2013
Schmerzensgeld wegen Persönlichkeitsrechtsverletzung (so genanntes Mobbing)
Das Arbeitsgericht Siegburg gab der Schmerzensgeldklage des Arbeitnehmers statt und verurteilte die Arbeitgeberin und den Geschäftsführer zur Zahlung von 7.000,00 Euro Schmerzensgeld.
Der Arbeitnehmer ist seit 1992 als Mitarbeiter in der IT-Abteilung beschäftigt und war bis 2003 Bereichsleiter IT-Softwareservice gewesen. Nachdem er sich über Unterbeschäftigung beklagt hatte, wurde er angewiesen, tägliche Arbeitsberichte zu verfassen und EDV-Schrott zu sortieren. Der Arbeitsplatzkonflikt zwischen den Parteien spitzte sich zu, der klagende Arbeitnehmer wurde psychotherapeutisch behandelt. Zuletzt brach der Geschäftsführer der Arbeitgeberin ein BEM-Gespräch (Betriebliches Eingliederungsmanagement), in dem die Wiedereingliederung des klagenden Arbeitnehmers nach langanhaltender Erkrankung erörtert werden sollte, ab. Der Kläger ist seit mehreren Jahren arbeitsunfähig erkrankt.
Aktenzeichen: 1 Ca 1310/12
Quelle: Arbeitsgericht Siegburg - PM 1/2013 vom 19.04.2013
Quelldatum: 11.10.2012
Quelllink: http://www.arbg-siegburg.nrw.de/

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