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28.04.2013
Termin mit Hund
Vor dem Arbeitsgericht Düsseldorf streitet eine Arbeitnehmerin einer Düsseldorfer Werbeagentur mit ihrem Arbeitgeber darum, ob sie ihren Hund nach wie vor zur Arbeit mitbringen darf.
Nachdem die klagende Arbeitnehmerin den dreibeinigen Hund, den sie von der Tierhilfe aus Russland habe, über drei Jahre mit ins Büro bringen durfte, wurde es ihr nunmehr vom Arbeitgeber untersagt.
Als Grund gibt dieser an, der Hund sei zutiefst traumatisiert und zeige ein gefährliches soziales und territoriales Verhalten. So knurre er Kollegen der Klägerin an, welche sich deshalb nicht mehr in deren Büro trauten. Darüber hinaus gehe von ihm eine Geruchsbelästigung aus.

Die klagende Arbeitnehmerin beruft sich auf den Grundsatz der Gleichbehandlung, da auch andere Mitarbeiter ihre Hunde mitbringen dürften. Ihr Hund bedrohe auch niemanden.
Aktenzeichen: 8 Ca 7883/12
Quelle: Arbeitsgericht Düsseldorf - PM 17/13 vom 18.04.2013
Quelldatum: 24.04.2013
Quelllink: http://www.arbg-duesseldorf.nrw.de/

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