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13.10.2013
Arbeitsgericht Hamburg verhandelt über Klagen studentischer Mitarbeiter von Abercrombie & Fitch (AFH Germany) gegen Änderungskündigungen betreffend die Lage der Arbeitszeit
In mehreren Verfahren vor dem Arbeitsgericht Hamburg wehren sich die bei Abercrombie & Fitch bisher mit einer Arbeitszeit von 21.00 Uhr bis 2.00 Uhr eingesetzten studentischen Mitarbeiter gegen die am 15. Juli 2013 zum 31. Oktober 2013 ausgesprochenen Änderungskündigungen. Das Unternehmen hat diese mit dem Angebot verbunden, das Arbeitsverhältnis mit einer geänderten Arbeitszeit von 4.00 Uhr bis 9.00 Uhr fortzusetzen.
Die klagenden Arbeitnehmer machen geltend, dass die angebotene Änderung der Arbeitsbedingungen unzumutbar sei. Sie könnten die angebotene Arbeitszeit nicht leisten, da sie an Vorlesungen teilnehmen müssten.

Abercrombie & Fitch meint dagegen, zur Änderung der Arbeitszeiten bereits aufgrund des Weisungsrechts des Arbeitgebers berechtigt zu sein. Im Arbeitsvertrag sei lediglich ein Einsatz in der Nachtschicht festgelegt, aber keine genaue Lage der Arbeitszeit vereinbart worden. Einer Änderungskündigung hätte es gar nicht bedurft.

In den vor dem Arbeitsgericht Hamburg stattfindenden Güteverhandlungen in sieben Klageverfahren scheiterte der Versuch einer gütlichen Einigung.
Aktenzeichen: 16 Ca 369/13 - 16 Ca 375/13
Quelle: Arbeitsgericht Hamburg - PM vom 30.08.2013
Quelldatum: 18.12.2013
Quelllink: http://justiz.hamburg.de/arbeitsgericht/

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