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11.05.2014
Durchsuchungen im Personenbeförderungsgewerbe - 600 Einsatzkräfte beteiligt
Die Staatsanwaltschaft Karlsruhe führt gemeinsam mit dem Hauptzollamt Karlsruhe gegen einige der Taxi- bzw. Mietwagenunternehmen, welche ihren Betriebssitz im Stadtgebiet Karlsruhe haben, Ermittlungsverfahren u. a. wegen des Verdachts des Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt. Daneben wird gegen die Arbeitnehmer wegen Beihilfe zu den vorgenannten Delikten ermittelt.
Es besteht der Anfangsverdacht, dass lediglich für einen Teil des gezahlten Lohns die Sozialversicherungsbeiträge entrichtet wurden und der Lohn im Übrigen "schwarz" gezahlt wurde.

Unter Federführung der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamtes Karlsruhe wurden heute unter Beteiligung weiterer Hauptzollämter im Bereich der Bundesfinanzdirektion Südwest, diverser Steuerfahndungsstellen des Landes Baden-Württemberg sowie des Polizeipräsidiums Karlsruhe rund 150 Durchsuchungsbeschlüsse des Amtsgerichts Karlsruhe auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Karlsruhe zum Zwecke der Beweissicherung vollzogen. Hierbei sind rund 600 Einsatzkräfte beteiligt.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt kann über die Höhe der nicht gezahlten Sozialversicherungsabgaben noch keine konkrete Angabe gemacht werden. Es wird ein finanzieller Gesamtschaden in Millionenhöhe erwartet.
Quelle: Staatsanwaltschaft Karlsruhe - Pm vom 29.04.2014
Quelldatum: 29.04.2014
Quelllink: http://www.staatsanwaltschaft-karlsruhe.de/

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