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25.05.2014
14 Monate Haft für 64 Taten
Eine Freiheitsstrafe in Höhe von einem Jahr und zwei Monaten wurde über den Geschäftsführer einer Nürnberger Bar wegen Vorenthaltens und Veruntreuens von Arbeitsentgelt und Betrugs vom Amtsgericht Nürnberg verhängt.
Der 41-Jährige hatte in den vergangenen Jahren wechselweise zehn Arbeitnehmer beschäftigt, ohne für diese die erforderlichen Sozialabgaben zu entrichten. Er stellte die Servicekräfte und Barkeeper als Selbstständige an, obwohl er wusste, dass diese ihre Tätigkeit als abhängig Beschäftigte ausführten.

Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Nürnberg konnten ihm nachweisen, dass der Sozialversicherung dadurch ein Schaden in Höhe von über 26.000 Euro entstanden ist.

Das Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt in 64 Fällen wurde vom Amtsgericht Nürnberg mit einer 14-monatigen Freiheitsstrafe geahndet. Nur aufgrund des umfassenden Geständnisses des Angeklagten und einer teilweisen Schadenswiedergutmachung konnte die Strafe noch zur Bewährung ausgesetzt werden.
Quelle: Haupzollamt Nürnberg - PM vom 14.04.2014
Quelldatum: 14.04.2014
Quelllink: http://ww.zoll.de

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