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01.06.2014
Ehepaar betrügt Jobcenter um mehr als 10.000 Euro
Ein Ehepaar aus dem Landkreis Fürth wurde zu einer Freiheitsstrafe von zehn Monaten ohne Bewährung beziehungsweise zu sechs Monaten auf Bewährung vom Amtsgericht Fürth wegen Betrugs zu Lasten des Jobcenters verurteilt.
Beide bezogen als sogenannte Bedarfsgemeinschaft seit Mitte 2011 Arbeitslosengeld II vom Jobcenter. Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit des Hauptzollamts Nürnberg konnten dem Ehemann nachweisen, dass dieser fast eineinhalb Jahre als Produktionsarbeiter beschäftigt war und hierbei ein monatliches Nettoeinkommen von über 1.000 Euro erzielte.
Dem Jobcenter gegenüber verschwieg das Ehepaar, trotz mehrmaliger Nachfrage, die Beschäftigung des Ehemanns.

Insgesamt erhielten beide zu Unrecht Arbeitslosengeld II in Höhe von über 10.000 Euro. Neben der Freiheitsstrafe müssen beide die entstandene Überzahlung gegenüber dem Sozialleistungsträger zurückzahlen.
Quelle: Hauptzollamt Nürnberg - PM vom 08.05.2014
Quelldatum: 08.05.2014
Quelllink: http://www.zoll.de

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