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15.06.2014
Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz: EU-Standards werden an neue Risiken angepasst
Der von der Europäischen Kommission vorgestellte neue strategische Rahmen für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz 2014-2020 soll die mehr als 217 Millionen Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in der EU besser vor arbeitsbedingten Unfällen und Erkrankungen schützen.
Veränderte Arbeitsmuster und neue Risiken machen eine neue Ausrichtung der EU-Strategie für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz notwendig.

Die EU-Strategie für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz 2007-2012 trug dazu bei, die Zahl der Arbeitsunfälle, die zu Fehlzeiten von mehr als drei Tagen führten, in der EU um 27,9 Prozent zu senken. 27 Mitgliedstaaten verfügen mittlerweile über eine eigene Strategie für Gesundheit und Sicherheit am Arbeitsplatz, die an den jeweiligen Landeskontext und an zentrale Schwerpunktbereiche angepasst wurde. Die Bewertung der Strategie für die Jahre 2007-2012 verdeutlichte, dass Ziele, Prioritäten und Arbeitsmethoden auf den Prüfstand müssen, damit der strategische Rahmen der EU an veränderte Arbeitsmuster und neue Risiken angepasst werden kann.

Die neue Strategie will die drei wichtigsten Herausforderungen für Gesundheitsschutz und Sicherheit am Arbeitsplatz angehen: die Fähigkeit von Kleinst- und Kleinunternehmen zur Einführung wirksamer und effizienter Risikopräventionsstrategien, die Bekämpfung neuer aufkommender Risiken und die Alterung der Erwerbsbevölkerung.
Quelle: Vertretung der Europäischen Kommission in Deutschland - PM vom 06.06.2014
Quelldatum: 06.06.2014
Quelllink: http://ec.europa.eu/deutschland/

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