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07.12.2014
Verfahren nach mutmaßlichem Mitarbeiterdiebstahl im Jeansladen
Das Amtsgericht Hannover verhandelt derzeit über eine Klage auf 500 € Schadensersatz gegen einen ehemaligen Mitarbeiter. Der Kläger ist Inhaber eines Jeansgeschäfts in der Ernst-August-Galerie.
Der Beklagte arbeitete dort am 07.01.2012 als Aushilfe im Verkauf. Bei Geschäftsschluss soll ein Bargeldfehlbestand iHv 500 € aufgefallen sein. Der Beklagte soll sich gegen 16.00 Uhr bei der Fa. Pohland eine Strickjacke der Marke Burberry und eine Weste der Marke Canada Gues im Gesamtwert von ca. 500 € ausgesucht haben. Der Verkäuferin soll er gesagt haben, dass er das Geld für die beiden Kleidungsstücke nicht habe und sie gebeten haben, die Ware für 4 Wochen zurückzulegen. Dieses sei jedoch nicht möglich gewesen. Am gleichen Tag, gegen 19.00 Uhr, sei der Beklagte dann im Geschäft der Firma Pohland erschienen und habe die Kleidungsstücke mit zehn 50 € Scheinen bar bezahlt. Bei Feststellung des Fehlbetrages in dem Jeansgeschäft sei aufgefallen, dass ungewöhnlich wenige 50 € Scheine in der Kasse waren.

Der Beklagte wurde vom Amtsgericht Hannover wegen Diebstahls zu einer Geldstrafe von 30 Tagessätzen zu 20 € verurteilt.
Aktenzeichen: 538 C 11453/13
Quelle: Amtsgericht Hannover - PM vom 25.11.2014
Quelldatum: 09.12.2014
Quelllink: http://www.amtsgericht-hannover.niedersachsen

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