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Arbeitslohn

Nach dem Gesetz steht Ihnen als Arbeitnehmer die vereinbarte Vergütung für die von Ihnen erbrachten Leistungen zu. Der Arbeitslohn ist grundsätzlich Geldlohn und nur in Ausnahmefällen Naturallohn. Sie als Arbeitnehmer sind mit Ihrer Leistung vorleistungspflichtig, da Ihr Leistungsentgelt erst nach Leistung der Dienste bezahlt werden muss. Hiervon abweichende Abreden, bspw. die Zahlung von Vorschüssen, sind jedoch zulässig. Leisten Sie mehr als die vertraglich geschuldeten Dienste, können Sie Anspruch auf -> Überstundenvergütung haben.

 

Welche Rechte und Möglichkeiten haben Sie, wenn Ihnen Ihr Arbeitgeber den geschuldeten Lohn nicht ausbezahlt?

Eine Möglichkeit ist es, Ihre Vergütungsansprüche gerichtlich feststellen zu lassen durch (arbeits-) gerichtlichen Mahnbescheid oder durch Klage vor dem Arbeitsgericht) und sodann – wenn nötig – diese im Wege der Zwangsvollstreckung beitreiben zu lassen. Sie können aber auch Ihr sog. -> Zurückbehaltungsrecht an Ihrer Arbeitsleistung geltend machen und Ihre Arbeitsleistung aufgrund des Zahlungsrückstandes vorläufig verweigern. Hierbei müssen Sie jedoch unbedingt beachten, dass Sie dies Ihrem Arbeitgeber vorher ankündigen müssen. Tun Sie dies nicht, kann hierin Ihr unentschuldigtes Fehlen liegen, was Ihren Arbeitgeber zur -> Kündigung des Arbeitsverhältnisses berechtigen kann.

Siehe auch:
Überstundenvergütung
Zurückbehaltungsrecht
Kündigung